Wildpflanzen essen

Wildpflanzen essen
Südwest Verlag
Leoniek Bontje, Yvet Noordermeer
256 Seiten
Wildpflanzen essen. Das Handbuch mit mehr als 50 Rezepten.

Dieses Handbuch zum Wildpflanzen sammeln macht Lust darauf diese auch gleich zu essen. Als Kochbuch bringt es die Wildpflanzen von der Wiese auf den Teller.
Die Heilpflanzen-Expertin Leoniek Bontje und die Ernährungsberaterin Yvet Noordermeer nehmen uns mit auf einen Streifzug durch die Natur. Denn die besten Superfoods warten direkt vor der Haustür darauf, von uns gepflückt zu werden. Im Wald, auf dem Feld, im eigenen Garten und sogar mitten in der Stadt wachsen essbare Kräuter, Beeren, Samen und Nüsse, mit denen sich köstliche Gerichte zubereiten lassen, die noch dazu gesund sind.

Die Autorinnen stellen die 56 wichtigsten heimischen Wildpflanzen vor und zeigen, wie wir sie am besten zubereiten können. Die Pflanzenporträts mit jeweiliger Heilwirkung und Rezepten sind saisonal gegliedert: Von der Brennessel-Suche im März über das Malven-Pflücken sowie Hagebutten-Sammeln im Sommer bis zur Mispel-Ernte Im Winter. Zahlreiche Informationen rund um die heilsame Wirkung der Pflanzen und deren Verwendung, Anleitungen für Tinkturen und Einmachtipps ergänzen das Buch.



Art.Nr.: 28482

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REZENSION

„Wildpflanzen essen“ ist ein wundervolles, nützliches Buch mit einem modern-eleganten Design, inspirierend, mit kurz gefassten und sehr originellen Rezepten.
Eine meiner lebhaftesten Erinnerungen als Kind ist das Sammeln von Löwenzahnblättern auf einer Kuhweide mit meiner Großmutter für den Salat zum Abendessen. Oder meine Tante, wie sie ihren Salat mit Blüten schmückt. Es geht nichts über diese Erinnerungen.

Heute, als „Food-Aficionado“, DIY-Freak und geborene Sammlerin liebe ich nichts mehr als einen Spaziergang im Wald oder an der Mittelmeerküste, bei dem ich Kräuter und Früchte für das abendliche Barbecue oder zum Trocknen und Weiterverwerten sammle. Aber als ich dieses kleine Buch öffnete, wurde mir wieder bewusst wie begrenzt mein Wissen über die „Wildnis“ wirklich ist.

Diese Neuerscheinung ist natürlich keineswegs eine Enzyklopädie unserer europäischen Wildpflanzenlandschaft, es erhebt auch nicht diesen Anspruch, aber es bietet einen simplen, didaktischen Zugang zur Kunst des Pflückens von Wildpflanzen und der weiteren Verarbeitung.

Man findet zahlreiche Tipps zu Zeitpunkt, Ort, Verwendung und Heilwirkung heimischer wildwachsender Kräuter, Beeren und Blüten. Sehr angenehm ist übrigens, dass das Buch nach dem Kalender organisiert ist: Es beginnt im Frühling und ich war sofort begeistert, als ich herausfand, dass sich das erste Rezept um die Zubereitung von „Magnolien-Sirup“ dreht.

Wien beglückt uns ja jedes Jahr Ende März, Anfang April mit den schönsten Magnolienblüten. Leider war ich aufgrund des Lockdowns nicht viel in der Stadt und konnte es daher nicht ausprobieren; hoffentlich nächstes Jahr! Aber ich habe die Chance genutzt, jede Menge Bärlauch und Brennnesseln zu sammeln und mich an einigen Rezepten zu versuchen (zB. die Omelette mit Bärlauch — einfach aber ehrlich). Die Brennnesselsuppe war übrigens eine großartige Überraschung für meine Tochter („Mama-Points“ sind mir sicher!)

Ich freue mich jedenfalls wie ein kleines Kind auf diesen Sommer und auf all die essbaren Schätze, die mich die Natur finden lassen wird: Schafgarbe, Zaun-Wicke, wilde Malve: die meisten dieser Namen lese ich zum ersten Mal.

„Wildpflanzen essen“ verführt einen dazu, die Natur zu erkunden, in der Stadt, am Land und im Wald Pflanzen aufmerksam zu beobachten und Neues zu entdecken. Schenke deiner Umwelt Aufmerksamkeit. Es wird sich gut anfühlen. Es wird besser schmecken. In dieser schwierigen Zeit kann uns das nur gut tun.
WEITERE
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