Die neue albanische Küche

Die neue albanische Küche
Insel Verlag
Bledar Kola, Ursula Heinzelmann
192 Seiten
Mediterran, Modern, Mullixhiu.


Die traditionelle Küche Albaniens, geprägt von der osmanischen Vergangenheit des Landes sowie Italien und Griechenland und doch ganz eigen und authentisch, wird hier in 70 Rezepten von Bledar Kola und dem Team seines Restaurants Mullixhiu neu interpretiert.

"Endlich ein Buch, das die Geschichte, das Potential und die faszinierende Zukunft eines lange übersehenen europäischen Landes und seiner Küche zum Leuchten bringt." Rene Redzepi, Noma.

Art.Nr.: 27947

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REZENSION

Ungewöhnlich, wie auch das Land selbst, präsentiert sich „Die neue albanische Küche“ mit den besten Rezepten von Bledar Kola. Ein Buch für alle Neugierigen, die etwas Neues ausprobieren wollen und eine Freude mit gehaltvollen Gerichten haben!

Die Autorin Ursula Heinzelmann hält in diesem Buch eine Vielzahl an schmackhaften Gerichten fest und erzählt uns außerdem die persönliche Geschichte von Bledar Kola… einem Albaner, der nach einer langen Suche im Ausland wieder zurück zu seinen heimatlichen Wurzeln gefunden hat und mitten in der Hauptstadt Tirana eines der beliebtesten Restaurants eröffnet hat: das Mullixhiu (albanisch für „Müller“). Der Name rührt von den drei Mühlen, die Teil des Restaurants sind und den ganzen Tag munter mahlen.

Kola setzte auf Simplizität und das Wissen der albanischen Großmütter — und es hat funktioniert! Das frische Getreide aus den Mühlen wird sofort händisch weiterverarbeitet, zum Beispiel zu Dromësa, Petka oder Jufka — das sind drei Nudelsorten, die mit ein bisschen Übung wahre Gaumenfreuden bereiten können und dem Gericht „Nudeln“ eine ganz neue Bedeutung schenken. Da gibt es Jufka mit Huhn und Salbei oder Dromësa mit Safran und Kaki und vieles mehr. Alles begleitet von klar verständlichen und übersichtlichen Kochanleitungen, denen man unter anderem die chronologische Genauigkeit zugutehalten darf. Natürlich gibt es noch mehr in diesem Buch zu finden. Es ist unterteilt in: Salate und Fingerfood; Suppen, Eintöpfe und Gemüse; Nudeln; Hauptgänge; Süßes.

Die Rezepte sind vielfältig, in den ersten Kapiteln findet man viel vegetarisches, bei den Hauptgängen dafür ausschließlich Rezepte mit Fleisch und Fisch. Vielleicht erwähnenswert: Getreide, Polenta, Crème Fraîche und Butter werden sehr gern verwendet. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr unterschiedlich: Es gibt ganz einfache Rezepte, wie Polenta für besondere Anlässe (trotz Einfachheit sehr zu empfehlen), dann wieder Anspruchsvolleres, wie Rinderragout aus dem Ofen mit Pflaumen oder in Milch geschmortes Lamm mit Sellerie. Und als Nachtisch? Wie hören sich Feigen-Walnuss-Törtchen für Sie an?


Jedes Rezept wird begleitet von einem Bild, das der Vorstellungskraft schon beim Durchblättern auf die Sprünge hilft. Darüber hinaus ist das Buch wunderbar eingebettet in Fotografien von Land und Leuten, die eine leise Ahnung vermitteln, von einem Land, das sich lohnt, genauer erkundet und „erschmeckt“ zu werden. Viel Freude damit!

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